Hundeanhänger kennen lernen

Wie führe ich meinen Hund an den Fahrradanhänger heran?

Das Kennenlernen des Hundeanhängers sollte in ruhiger und gewohnter Umgebung stattfinden. Am besten, man stellt den Anhänger in die Wohnung oder den Garten – irgendwo hin, wo er für den Hund zugänglich ist. Der Anhänger sollte dabei stabil stehen und nicht wackeln oder wegrollen. So kann der Hund in Ruhe seinen neuen Weggefährten beschnuppern und kennenlernen. Einfacher geht das Kennenlernen auch mit Belohnungen, die beim Hund eine positive Verknüpfung zum Anhänger zur Folge haben. So können Leckerlis oder Spielzeug in den Anhänger gelegt werden. Oder der Hund bekommt eine Belohnung, wenn er den Anhänger beschnuppert, betritt oder aufmerksam erkundet. Die Hunde müssen lernen, dass der Anhänger nicht böse ist. Er stellt keine Gefahr dar. So sollte man auch in Ruhe und schrittweise daran arbeiten, dass der Hund nicht nur schnuppert, sondern auch mal hineinschaut. Betritt er den Anhänger, kann man ihm zeigen, dass zwei Ausgänge vorhanden sind, er nicht eingesperrt ist und zur Belohnung hilft ein Leckerli und Lob. Der nächste Schritt ist, dem Hund beizubringen, dass es normal ist, wenn sich der Anhänger bewegt. Diese Übung sollte man am besten in einer ablenkungsfreien, ruhigen Umgebung angehen. Dafür kann man den Anhänger einfach so leicht bewegen und hinter sich herziehen, wenn der Hund drinnen sitzt. Und gelingt diese Übung, kann mit Fahrrad geübt werden – vorwiegend auch erst einmal in ablenkungsfreier, bekannter Gegend.

Wichtig ist, dass man dem Hund die Zeit gibt, die er braucht, um sich an den Anhänger zu gewöhnen. Erst, wenn er sich sicher ist und keine Angst mehr hat, kann er entspannt im Anhänger mitfahren. Wenn er während der Fahrt bellt oder jault, ist das schlichtweg ein Zeichen dafür, dass er sich nicht wohl fühlt und noch nicht soweit ist. Darauf sollte man Rücksicht nehmen, wenn einem der Vierbeiner am Herzen liegt.

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